Selbstportrait des Fotografen

Das Leben ist kurz, kommen wir also zur Sache: Herr Schröder, welche Eigenschaften würden Sie als besonderes Merkmal Ihrer Arbeit als Fotograf betonen?

 

 Mir bedeutet Leichtigkeit eine Menge. Ich mag es, wenn die Dinge produktiv und flüssig laufen.

 

Das geht uns genau so, aber was hat das mit Ihrer Arbeit zu tun?

 

Es bedeutet für mich nichts zu erzwingen und nicht mit dem Kopf durch die Wand zu wollen. Wer ist mein Model und wie ist seine Stimmung? Wie ist das Licht? Welche Mittel habe ich? Ich schaue mir die Gegebenheiten sehr gründlich an und beziehe diese auf möglichst flüssige Weise in die Produktion der Bilder mit ein. 

 

Klingt vernünftig, aber nicht besonders spektakulär. Denken Sie, dass dieser Stil bei den Kunden ankommt?

 

Ich bin der Meinung, dass sich eine ungezwungene Arbeitsweise in den Ergebnissen widerspiegelt. Meine Aufnahmen transportieren fast immer einen positiven Eindruck und im besten Falle sogar Fröhlichkeit. 

 

Gibt es einen Bereich, der Sie für Ihre künftige Arbeit besonders interessiert?

 

Als leidenschaftlicher Berg- und Radsportler freue ich mich immer, diese Themen gegebenenfalls in meine Arbeit einbinden zu können. Zudem beeindrucken mich Unternehmen, die moderne Herausforderungen meistern. Immer mehr Großkonzerne verstehen heute, dass weder Platz noch Ressourcen unendlich sind und, dass Nachhaltigkeit mehr bedeutet, als grüne Logos auf Verpackungen zu drucken.

 

In wiefern beeinflusst das Ihre Arbeit?

 

Wenn ich die Arbeit meiner Kunden verstehe und respektiere, spiegelt sich das in der Qualität meiner Aufnahmen wider. Begeisterung ist mein stärkster Antrieb. Dann passt meine Bildsprache zum Kunden und für mich ist es eine Ehre, dessen Erscheinungsbild mit zu prägen. Auch eine berufliche Zusammenarbeit ist eine Form von Beziehung.

 

Klingt romantisch, wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg.